Der Landkreis Bad Kissingen befindet sich unter den "Top-Aufsteigern" in der sog. Langfristperspektive

Der Landkreis Bad Kissingen ist darin der siebtbeste Aufsteiger der Studie, welche die insgesamt 402 Kreise der Bundesrepublik unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten unter die Lupe genommen hat und somit unter den Top-10.

Das sagt ganz aktuell der Zukunftsatlas 2013 von Prognos (http://www.prognos.com/Zukunftsatlas-2013-Regionen.898.0.html). Nach Erfurt ist der Landkreis Bad Kissingen darin der siebtbeste Aufsteiger der Studie, welche die insgesamt 402 Kreise der Bundesrepublik unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten unter die Lupe genommen hat und damit unter den Top-10.

 

Der Atlas erschien erstmals 2004. Seitdem hat der Landkreis Bad Kissingen einen beachtlichen Sprung um 126 Plätze auf Rang 142 unter allen Landkreisen und kreisfreien Städten gemacht. Ein wesentliches Argument für die Entwicklung sind die guten Zahlen auf dem Arbeitsmarkt. Grundlage der Studie sind 29 Indikatoren zur Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft, zur Konjunktur- und Arbeitsmarktlage, zur demografischen Situation und zur sozialen Lage.

 

Hinsichtlich der momentanen Standortstärke belegt der Landkreis Platz 132 von 402. In der Studie von 2004 war es noch Platz 200. Schaut man den Landkreis in seiner dynamischen Entwicklung in den letzten Jahren an, so hat er sich von Platz 327 auf Platz 178 verbessert.

 

Relativ weit vorne ist Bad Kissingen mit Platz 83 in der Kategorie soziale Lage und Wohlstand. 2004 war es Platz 154. Im Themenbereich Arbeitsmarkt – also Arbeitsplatzdichte, Arbeitslosenquote – verbesserte er sich gar von Rang 269 auf 88. Im Bereich Innovation gab es nur eine leichte Verbesserung von Rang 323 auf 298. Hier hat er jedoch am schlechtesten abgeschlossen. Eine leichte Verbesserung gab es mit Platz 270 (vorher: 283) in der Kategorie Demografie.

 

So wurden die Daten erhoben:

 

Demografie:

Hier wurde vor allem nach der Geburtenrate, dem Anteil junger Erwachsener im Landkreis und nach der allgemeinen Bevölkerungsentwicklung geschaut.

 

Wohlstand und soziale Lage:

Untersucht wurden hierbei unter anderem Kaufkraft, kommunale Schuldenlast und Kriminalitätsrate.

 

Arbeitsmarkt:

Der Wert berechnete sich unter anderem aus der Arbeitsplatzdichte, der Arbeitslosenquote, der Schulabbrecher-Quote und dem Anteil Hochqualifizierten.

 

Wettbewerb und Innovation:

Hier werteten die Forscher vor allem die Investitionen in der Industrie und die Anzahl der Beschäftigten in Zukunftsfeldern aus.

 

Außerdem gab es noch die Unterteilung in „Stärke“ (der Ist-Zustand) und „Dynamik“ (die Entwicklung während der letzten Jahre).